Die Wohnsituation der Lebenssituation anpassen 1


Mit zunehmendem Alter steigen üblicherweise auch die Ansprüche an die eigene Wohnsituation. Während man nach dem Auszug aus dem komfortablen Elternhaus üblicherweise zunächst einmal mit einer kleinen Studentenwohnung oder einem WG-Zimmer Vorlieb nehmen muss, so hat man an jede weitere Wohnung mehr Ansprüche. Dies ist auch verständlich, denn wer beispielsweise einmal die Vorzüge eines Balkons schätzen gelernt hat, möchte darauf ungern mehr verzichten. Für unterschiedliche Wohnungen, Häuser und vieles mehr konsultiert man am besten den Fachmann, damit dieser das optimale Objekt für die eigenen Bedürfnisse finden kann.
Diese sind unter anderem abhängig davon, wie sich die Lebenssituation gerade gestaltet. Ist man beispielsweise nur für eine kurze, begrenzte Zeit in einer gewissen Stadt, so kann man sich für den Übergang mit einer eher schlichten Unterkunft zufriedengeben. Möchte man jedoch sesshaft werden und dauerhaft an einem bestimmten Ort leben, dann sollte die jeweilige Immobilie schon sehr genau zu den individuellen Vorstellungen passen. Schließlich bedeutet Wohnkomfort in den eigenen vier Wänden auch ein gewisses Wohlfühlambiente. Auch das Alter spielt eine große Rolle bei der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Objekt. Wenn man jung ist, kann man gut und gerne über einen fehlenden Aufzug hinwegsehen, während man als älterer Mensch langfristig gedacht besser in altersgerechten Verhältnissen wohnt. Nicht zuletzt ist das vorhandene Budget natürlich eine wesentliche Komponente, die Einfluss auf die Wohnsituation nimmt. Ist das Budget eher gering, so muss man Abstriche bei Lage und Ausstattung einer Wohnung machen. Möchte man hingegen den einen oder anderen Euro mehr investieren, so dürfen die Ansprüche ruhig etwas höher sein. Weiterhin stellt sich die Frage, ob man sich eher für eine gemietete Immobilie oder doch für ein Eigenheim entscheidet.
Möglich ist Vieles- es kommt vor allem darauf an, die Wohnsituation an die jeweilige Lebenssituation anzupassen. Das bedeutet zum Beispiel, dass eine eher pflegeleichte Einrichtung angemessen ist, sofern kleine Kinder durch die Räume toben. Sind die Kinder erwachsen und ausgezogen, dann kann man sich durchaus verkleinern und spart sich so unnötig leer stehende Räume. Besonders praktisch ist es, wenn Bauherren langfristig denken und ihren Neubau so konstruieren, dass dieser eines Tages ohne große bauliche Veränderungen aufgeteilt werden kann. So könnten sich beispielsweise ältere Hausbesitzer später auf die untere Etage beschränken, während man im Obergeschoss eine Mietwohnung integrieren kann. Es lohnt sich außerdem, auch mal über alternative Wohnformen nachzudenken. Immer beliebter werden beispielsweise WGs für Senioren, in denen man die Gemeinschaftsräume teilt. So ist man nie alleine und findet immer angenehme Gesellschaft.


Über Karsten Graumann

Mein Name ist Karsten Graumann und ich beschäftige mich beruflich und natürlich auch gern privat mit dem Thema Einrichten und Lifestyle. 1998 begann meine berufliche Laufbahn in der Möbelbranche in einem Oldenburger Möbelhaus. Wie die Branche so habe auch ich viele Veränderungen erleben dürfen, aber eines sind wir uns dabei geblieben - treu.


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Ein Gedanke zu “Die Wohnsituation der Lebenssituation anpassen

  • Gesell

    Ich hatte während meinem Studium einige Umzüge und hatte oft auf eine Renovierung für meine kurzfristige Unterkunft (meist sechs Monate) verzichtet. Auch aus Kostengründen natürlich. Inzwischen möchte ich darauf aber nicht mehr verzichten. Nach dem Einzug in eine neue Wohnung werden zumindest die Wände frisch mit Farbe gestrichen und das Badezimmer ein wenig modernisiert.